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Unsere Hochzeit!
Freunde,
ich muss Euch heute bellen, Diego und ICH haben geheiratet.
Am 17.Oktober
sind meine Leute mit mir zu Diego gefahren. Ich war vielleicht kribbelig! Und
dann die lange Fahrt, 369 Kilometer saß ich im Kofferraum auf heissen
Kohlen.
Endlich
geschafft, Hamburg kam in Sicht. Aber ich konnte nirgends meinen Diego ausmachen,
dafür habe ich aber Großstadtluft schnuppern können, um mich
schon mal an die vielen Abgase zu gewöhnen. Ein paar Minuten später
hat Diegos Chef uns aufgelesen und uns zu Diego gefahren.
Das
war eine Begrüßung, wir haben uns so sehr gefreut.
Diego
hat mich geknuffelt, er hat mir ganz lieb über die Schnute geleckt. Ich
war vielleicht verliebt.
Diego
und ich haben schon vorher abgemacht, dass wir erst 'ne Runde toben, und die
Hochzeit erst im Dunkeln stattfindet. Wir wollten doch keine Zuschauer!
Ganz
weit hinten in seinem Garten, unter einem Apfelbaum, haben wir dann ganz heimlich
geheiratet. Trauzeugen sind meine Menschenschwiegermutter und meine Chefin.
Die Beiden haben uns gehalten, damit wir nicht vor Glück umfallen.

Unsere Trauzeugen
Nachdem
der Herr Pastor die Trauungszeremonie beendet hat, haben unsere Menschenfamilien
dann allein mit Känguruh-Bier gefeiert. Endlich war bei denen die Spannung
abgefallen. Hab' sie ganz oft lachen hören, aber das war mir egal, ich
hab' von meinem Bräutigam geträumt.
In Diegos
Auto habe ich dann die Glücksmomente verarbeiten können und mich
auf das Rendezvous am nächsten Tag einstellen können; und, ich war
so müde.
In der
Nacht hatte ich große Sehnsucht nach meinem Eherüden, aber auch
er brauchte dringend eine Mütze Schlaf.
Als
wir beide ausgeschlafen waren, konnten wir wieder nicht voneinander lassen,
aber erst wurde geturtelt und geknuddelt.
Ihr
müsst verstehen, dass ich keine Freunde zum Fest einladen konnte, schließlich
haben wir bei Diego in Hamburg gefeiert. T'schuldigung!
Hoffentlich
habe ich bald viele bleibende Erinnerungen an meinen zärtlichen Diego,
die mir dann immer an die Zitzen wollen.
In 28
Tagen muß ich doch mal zum Doktor, um mir sagen zu lassen, dass meine
Wünsche wahr werden. Und dann haben meine Leute ab Mitte Dezember jede
Menge zu tun. Schließlich brauche ich dann ganz viel Liebe und die Erinnerungen
auf vier Pfoten eine gute Welpenstube.
Gehe allen hier
auf den Wecker!
Heute ist es eine Woche her, dass Diego und ich geheiratet haben. Ich kann
Euch sagen, irgendwie fühle ich mich anders als sonst. Was ist bloß
los mit mir? Ich träume laut, meine Chefin meint, ich stöhne im Schlaf;
ständig renne ich auf und ab, wo ist mein innerer Frieden bloß geblieben?
War doch sonst die Ruhe selbst, aber jetzt? Dauernd kratze ich an der Tür,
ich will raus, will doch mal sehen, ob er mich nicht besuchen kommt. Könnte
doch sein, dass mein Diego mich mal irgendwann schwanzwedelnd überrascht.
Und immer wieder die Enttäuschung, kein zärtlicher Diego! Na dann,
gehe ich eben zu meinen Leuten, die schmusen schon mit mir. Ist aber alles
nur ein Ersatz.
Ich habe gelauscht, dass meine Leute tuscheln, über MICH! Irgendwas soll
ich aufgenommen haben. Ich glaube, es wird das Gleiche sein, wie damals bei
meinem Alex, erstens habe ich mich da auch so komisch gefühlt, und zweitens? |