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Hovawart-Intensivtraining vom 16.10. - 20.10.2000 in Patsch in Tirol

Ich will Euch bellen, der Paul Heck hat mir sofort gefallen. Der hat ein Händchen für uns Hovis!

Was konnte ich, als ich mit meiner Ulli nach Tirol gefahren bin? So gut wie gar nichts, böse Falle! Nun ja, 'Sitz', ja das konnte ich schon, das war aber auch schon alles.
Nach zehn Minuten unter Pauls Leitung konnte meine Ulli mich ablegen, und ich blieb; 10 Minuten hat das Ganze gedauert, und es hat Spass gemacht.

Meine Ulli meinte, das kann ich noch nicht, Pauls Kommentar, 'das kriegen wir ganz schnell!' Über flüsternde Worte und Leckerchen habe ich begriffen, was 'Platz' und 'Bleib' heißt.
Das war aber nur der Anfang!

Der Spaß ging gleich weiter!

Da wird man doch einfach so "mir nichts - Dir nichts" am Platzrand abgelegt, alle haben doch gedacht, Ayla lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Pustekuchen, ich wollte denen aber doch zeigen, wozu ich alles in der Lage bin. Ausserdem hatten ich doch genügend Zeit, mir in Ruhe einen Schabernack auszudenken.

Also, ich liege scheinbar ganz unbeteiligt 'rum, die Mendy musste mit ihrer Anita die Unterordnung ablaufen. Ich muss sagen, die Mendy war schon toll, ganz souverän fiel sie in den Platz und wartete das Anita ihr 'Hier' ertönen ließ.

Kinder, das war meine Chance. Noch bevor Mendy reagieren konnte, saß ich schon vor Anita und wartete schwanzwedeln auf meine Belohnung!

Hätte doch auch für mich gelten können, das 'Hier', oder? Ich hab' doch nichts falsch gemacht? Meine Ulli hat mich jedenfalls kommentarlos wieder am alten Platz abgelegt. Was nun?
Sofort kam mir ein neuer Streich in den Sinn.

Aus den Augenwinkeln habe ich beobachtet, dass Anita Leckerchen auf ein Holzbrett gelegt hat, wie kann ich da nur drankommen? - Klarer Fall, Mendy wurde voraus geschickt, ich war aber dann doch schneller. Dieses Leckerchen war meins.

Zur Unterordnung gehört das Springen über eine Hürde, die etwas wie einen Straßenbesen oben drauf hat. Kein Problem für mich, meine Ulli hat mich mit Hundewurst gelockt.

Ein Riesenproblem gab es mit Sandy, sie mochte einfach nicht über diese Hürde springen. Aber nachdem Luise ihre Jacke als Sichtschutz über den Besen gelegt hat, ging es.
Dann der Durchbruch, mit Hilfe unserer Hundewurst hat auch Sandy den Dreh heraus bekommen, jetzt springt sie ohne Jacke.

Weiter geht's mit Schutzdienst!

 

Jeden Nachmittag war Schutzdienst angesagt. Einige Hovis unserer Truppe hatten schon eine Menge Erfahrung in Sachen Schutzdienst. Einige haben schon die Prüfung zum Schutzhund 1 abgelegt, und das mit Erfolg, das konnte selbst ich beobachten.

Der Paul hielt mir ein Teil unter die Nase, da sollte ich draufbeissen, wer ich?Aber Paul hat mich schließlich so heiss gemacht, dass ich es mal versucht habe. Er hat gemeint, die Ayla ist gut, die kriegen wir.

Beim zweiten Mal wollte ich die Beisswurst schon gar nicht mehr loslassen, voller Stolz durfte ich sie später ins Auto schleppen. Hab' sie ihm doch glatt abgeluchst.

Nach dieser Erfahrung wurde ich richtig triebig, Paul meinte:' die Ayla wird mal ein toller Schh! Hätte ich gewusst, wieviel Spass Schutzdienst macht, ich hätte gleich die Beisswurst ergattert!Am vorletzten Tag, klar, wieder Schutzdienst am Nachmittag, ich konnte es kaum erwarten, hab' ich mir ein tolles Ding geleistet.

Der Arpad, groß, schwarzmarken wie ich, und ganz lieb, war auf dem Platz, er sollte auf den Ärmel fliegen. Meine Ulli und ich standen am Eingang, damit ich schon so richtig angespannt sein sollte, wenn ich dann endlich dran wäre. Pustekuchen, ich habe mich aus dem Halsband gewunden, und bin sofort auf den Ärmel zugerannt, ein Biss - ich hab' ihn erwischt, den Ärmel!

Ganz stolz hab' ich ihn zum Auto getragen, puh, der war schwer; ich habe ihn aber doch dorthin gekriegt. Paul und alle, die uns zuschauten hatten ihren Spass an diesem Nachmittag, und ich erst!

Jeden Morgen , gegen 8.00Uhr wurde ich auf die Fährte gesetzt.

Dass meine Nase gut ist, das ist doch wohl klar; auch die Nasen meine neuen Hovifreunde sind toll. Einige Hovis waren ganz neu im Fährtengeschehen, einige waren aber auch schon alte Hasen, wenn sie irgendwelche Gegenstände suchen sollten. Ganz professionell ging Arpad und Mandy an die Sache ran. Selbst Aron, eigentlich heißt er Drago, also "Kleiner Drache", er war ganz sechs Monate alt, hatte schon einige Fährten gesucht, das konnte ich ungeübtes Nordlicht ganz schnell mitkriegen.

Da muß ich Euch Allen ganz schnell bellen, den "Kleinen Drachen" hat meine Ulli ganz schnell in ihr Herzchen geschlossen, der war toll. Für ein Leckerli, und ist es noch so klein, tat er alles. Nun ja, mit mir konnte er noch nicht anbandeln, ich war doch noch viel zu jung.

Meine Ulli wurde von Paul Heck eingewiesen, wie sie eine Fährte zu legen hat; Ihr hättet sehen sollen, sie ist gestampft, sie hat getrampelt. 'Nein, so geht das nicht', Pauls Kommentar ' Du gehst ganz normal den Berg hoch, Deine Kleine findet schon den Weg!'

Aber findet sie die Stelle, an der sie losmarschiert ist?

Natürlich nicht, Naja, Frauen haben keinen Orientierungsinn! Nach anfänglicher Unsicherheit, ich habe schließlich noch nie ein Fährte gesucht, außer vielleicht die Spur eines Mümmelmanns, habe ich meine Nase gekonnt eingesetzt. Ich habe alle Leckerchen gefunden.

Die Kursteilnehmer des Hovawart-Intensivtraining in Tirol

von links: Helga mit Lux, Alfred, genannt Fredy mit Aron (alias "Kleiner Drachen"), Anneliese Heck mit Lola, Paul Heck mit Aik, Luise mit Sandy, Gerd mit Arpad, Margret mit Iva, Heike mit Kira, Anita mit Mendy, meine Ulli mit mir.

Nach getaner Arbeit war ein gemütliches Zusammensitzen angesagt, wir hatten uns viel zu erzählen, Fachsimpelei nicht ausgeschlossen. Beim Bierchen in der gemütlichen Vereinshütte ließen wir den Tag ausklingen.

 

  Nicole mit Cosmo

                           Nicole hat das Fotoshooting leider verpaßt, darum Soloportrait.

Margret, die gute Seele während unserer Intensiv - Woche.

Dank von uns allen - sie hat ihre Sache prima gemacht.

Wir kommen gerne wieder !!!

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